APEIRON Biologics AG 19. Mai 2020

Apeiron erhöht Kapital für COVID-19-Studie

Mit einer Kapitalerhöhung in ungenannter Höhe ermöglicht es sich die Wiener Apeiron Biologics AG, die Wirksamkeit ihres Medikamentenkandidaten APN01 in schwer erkrankten COVID-19-Patienten zu überprüfen. Als Hauptinvestor tritt dabei die Vienna Insurance Group auf und sichert eine Privatplatzierung.
Auch, dass sich Apeinrons Aktionäre sowie neue private und institutionelle Investoren engagieren, gilt als zugesagt, so das Unternehmen.  Darüber hinaus haben die Österreichische  Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Wirtschaftsagentur Wien  (WAW), die Österreichische Förderbank (AWS) und die Erste Bank  Zuschussfinanzierungen und Garantien – wiederum in ungenannter Höhe – zugesagt. Die Finanzierung – Trending Topics geht von einem Betrag zwischen 15 Mio. Euro und 20 Mio. Euro aus – sichert laut Apeiron künftige klinische Studien sowie die Bereitstellung von Material für die Behandlung von COVID-19-Patienten. Laut Apeirons Vorstandsvorsitzendem Peter Llewellyn-Davies ist auch die Finanzierung der  immunonkologischen Zelltherapieprojekte der Österreicher gesichert. 

In der bereits laufenden klinischen Phase II-Studie werden 200 beatmete Patienten  mit APN01 behandelt.  Das primäre Ziel der Studie ist es, die klinische Wirksamkeit von APN01  sowie die Sicherheit und Verträglichkeit von APN01 in dieser Patientenpopulation zu untersuchen. Gelingt dies, sei laut Unternehmen, eine beschleunigte Zulassung denkbar.

APN01 ist ein rekombinant hergestelltes ACE2, dass die Virusbindung durch kompetetive Bindung an das virale Spike-Protein vereiteln und zudem antiinflammatorisch wirken soll. Der Produktkandidat wurde von der von Josef Penninger gegründeten Firma insbesondere für die Behandlung  des akuten Lungenschadens (ALI) und des akuten Atemnotsyndroms (ARDS)  entwickelt.

Apeiron is a private biotech company in Vienna, engaged in immuno-oncology. Ist lead project APN311, a antitumor antibody against GD2, e... [mehr]